Arbeitsmethoden
Unterstützende Methoden neben der Schulmedizin:
- Akupunktur
- Aromatherapie
- Hypnotherapeutische Ansätze
- Hydro- u. Balneotherapie
- Homöopathie
- Phytotherapie
In der Regel alles Leistungen, die die Krankenkassen übernehmen.
Akupunktur
Eine aus der traditionellen chinesischen Medizin ( TCM ) stammende Therapiemethode, bei der an
anatomisch lokalisierten Stellen Akupunkturnadeln unterschiedlich tief eingestochen werden.
Das Yin - Yang soll reguliert, einzelne Blockierungen innerhalb des Organismus, bzw. einzelne Organe, nicht angeregen oder beruhigen. Die klassische chinesische Akupunktur setzt an einer traditionellen - chinesisch orientierten Diagnostik und Vorstellung von Krankheit an. Neuere, westliche Interpretationen, sehen in der Akupunktur einen lokalen Reiz mit reflektorischen Auswirkungen. Die Akupunktur wird seit einigen Jahren auch sehr erfolgreich bei Frauen vor, während und nach der Geburt angewendet. Außer der am häufigsten praktizierten Körperakupunktur gibt es u.a.
auch Ohr- u. Handakupunktur.
Aromatherapie
Therapeutische Anwendung unverfälschter, natürlicher ätherischer Öle als Duftstoffe. Die Verabreichung kann durch Inhalation, Bäder, Wickel und Massagen erfolgen. Das Ziel ist die Harmonisierung und Optimierung der Selbstheilungskräfte. Sowohl im Krankheitsfall als auch zur Prävention werden die Aromaöle angewendet. Es gilt als gesichert, dass Duftmoleküle diverse zentralnervöse Wirkungen entfalten können und so Stimmungsbeeinflussende und endokrine Wirkungen nachzuweisen sind.
Hypnotherapeutische Gesprächsführung
Hypnotische Trance und hypnotische Phänomene können in der Psychotherapie eine große Rolle spielen, finden aber auch gerade in der Geburtsvorbereitung ein bedeutendes Anwendungsgebiet
Die Idee und praktische erste Umsetzung dieses Gedankens stammt von dem Amerikaner Milton Erickson, der 1949 - nach dem Studium von Medizin und Psychologie und der Tätigkeit als Universitätslehrer und Psychiater - eine Privatpraxis eröffnete. Begriffe wie Ressourcen und Lösungsorientierung stehen bei dieser Therapieform an erster Stelle und gehören heute zum normalen Repertoire der Psychotherapie. Die mittlerweile so selbstverständlichen therapeutischen Ansätze wie strategische, familientherapeutische oder systemische Kurzzeittherapien sind Grundideen von M. Erickson. Seit 1978 gibt eine deutsche "Milton Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose " (MEG) Mit Showhypnose und landläufigen Vorstellungen von willenlos gemachten Menschen hat diese Form der Hypnotherapie nichts zu tun.
Balneo-/Hydrotherapie
Bei diesen Therapieformen handelt es sich um die Anwendung / Behandlung mit medizinischen Bädern (natürliche Heilquellen oder Zusätze) bzw. der Anwendung von Wasser verschiedener Temperaturen. Auch die Anwendung von Wasser als Waschungen, Wickel, Auflagen und Dampf- mit und ohne Zusätze - gehört seit ewigen Zeiten zu den natürlichen und sehr wirksamen Behandlungsmethoden. Bekannt wurde ein Teilbereich der Methode durch den Pfarrer Kneipp.
Homöopathie
Durch S. Hahnemann vor etwa 200 Jahren begründetes medikamentöses Therapieprinzip, bei dem Krankheit nicht durch ein " Gegenmittel ", sondern mit Substanzen behandelt wird, die in sehr verdünnter Form den Krankheitserscheinungen ähnliche Symptome verursachen. Dieses so genannte Ähnlichkeitsprinzip wird ergänzt durch ein System von Zuschreibungen , z.B. auf die Eigenschaften/Konstitutionen des entsprechenden Patienten.
Die Zustandsbeschreibungen, Befragungen und genaue Beobachtung führen dazu, das richtige Mittel zu finden. Wenn nach ca. 3 Gaben die Symptome nicht besser werden, muss nach einem neuen Mittel gesucht werden. In der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die Homöopathie, vor allem in den USA, ihre Blütezeit. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte sie durch die neue Wissenschaftsgläubigkeit einen massiven Rückgang. Seit 20 Jahren erlebt sie in Deutschland einen Aufschwung.
Phytotherapie
Pflanzen und Pflanzenteile als therapeutisch wirksame Mittel, sind Bestandteil der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin. Von leichten Befindlichkeitsstörungen, bis zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, bilden die Phytopharmaka (als einzelne Pflanzen oder Pflanzengemische) eine wirksame Einheit und müssen - wenn professionell angewendet - dem Arzneimittelgesetz entsprechen. Sie haben meist eine große therapeutische Breite und weniger Nebenwirkungen als synthetisch hergestellte Arzneimittel.